Handballer mit zäher Vorbereitung

In drei Wochen starten die Ehinger Handballer in die Bezirksliga-Saison. Trainer Werner Pointinger ist mit der Vorbereitung nicht zufrieden. Sie stockt.

Überhaupt nicht nach Wunsch und Vorstellung gestaltet sich derzeit die Vorbereitung der TSG Ehingen auf die neue Handball-Saison in der Bezirksliga Bodensee-Donau. Trainer Werner Pointinger hat nicht nur einen dezimierten Kader zur Verfügung; er und seine Spieler müssen zum Training in die Wenzelsteinhalle ausweichen und die Trainingszeiten mit anderen Abteilungen teilen. Statt üblicherweise um 20 Uhr beispielsweise, gehen die Handballer nun schon um 18 Uhr in die Halle. „Das ist für einige meiner Spieler zu früh“, erläutert Pointinger, „da fehlen dann immer wieder Leute.“ Hinzu kommt, dass sich einige Akteure mitten im Prüfungsstress befinden, andere sind noch im Urlaub oder verletzt. Er habe im Durchschnitt nur acht Leute im Training, sagt Pointinger. Daher sei eine geordnete Saisonvorbereitung nicht möglich.

Ungeachtet dessen absolviert er mit seinen Schützlingen am Samstag noch einmal einen Trainingstag mit zwei kompakten Einheiten. Den Abschluss bildet das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Saison-Start, bei dem das Ehinger Team gegen die TG Biberach II ihre Form überprüft. Da nicht alle Spieler zur Verfügung stünden, habe er keinen höherklassigen Test-Gegner ausgewählt, sondern eine Mannschaft aus der Bezirksklasse, wie Pointinger weiter erläutert. Die Partie gegen die zweite Mannschaft der Biberacher wird dann am Samstag um 18 Uhr in der Wenzelsteinhalle angepfiffen.

Die Saison in der Bezirksliga beginnt am Samstag, 17. September. Nicht so für die TSG Ehingen. Sie startet erst eine Woche später mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Langenau/Elchingen II. Am Samstag, 1. Oktober, bestreiten die Ehinger dann das erste Heimspiel gegen die TSG Söflingen II. „Das ist ganz gut für uns, wenn wir eine Woche später ran müssen“, sagte Pointinger, „dann haben wir etwas mehr Zeit zur Vorbereitung.“ Diese sei etwas ins Stocken geraten.

Hintergrund des Umzugs in die Wenzelsteinhalle sind die Renovierungsarbeiten in der Längenfeldhalle, die nach dem internationalen Sparkassen-Cup begonnen haben. Dem Vernehmen nach werden dort der Feuerschutz, die Sanitäranlagen sowie und die Akustik und Lautsprecheranlage auf den neuesten Stand gebracht.

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