Weibliche B-Jugend ärgert Tabellenführer

Am vergangenen Samstag, den 21. Januar 2017, haben die Handballerinnen der TSG Ehingen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer, die HSG Friedrichshafen/Fischbach, in der Wenzelsteinhalle gespielt. Dabei bewies das Team von Trainer Katharina und Jürgen Prang vor allem in der 1. Halbzeit tollen Kampfgeist!

Die B-Juniorinnen wollten es dem Tabellenführer von Anfang an so schwer wie möglich machen, was ihnen in der 1. Halbzeit auch gut gelang! Nachdem man im Hinspiel den Spielbeginn komplett verschlafen hatte (Halbzeit 13:6 hinten), wollten die Ehingerinnen dieses Mal von Anfang an da sein! Die Friedrichshaferinnen unterschätzen die TSG B-Juniorinnen zu Beginn deutlich. Mit einer aggressiven 6:0 Abwehr hatte Abwehrchefin Catharina Rieger mit der besten Spielerin der HSG Friedrichshafen Fischbach, HVW-Auswahlspielerin Jessica Heina, alle Hände voll zu tun und zeigte in der Abwehr vor allem, wie gut sie ihren Mitspielerinnen aushelfen kann. Christine Seewald und Lea Przywara kämpften um jeden Ball, was im Angriff immer wieder zu sicheren Treffern führte. Durch ein temporeiches Angriffsspiel, schnelle Tore von Hannah Prang und eine gut aufgelegte Meta Rettenberger im Tor konnte die TSG bis zur Halbzeit stark mithalten (11:13 hinten).

In der 2. Halbzeit nahmen die Gegner die torgefährlichste Ehingerin, Hannah Prang, in Manndeckung. Dadurch machten die Ehingerinnen im Angriff zu viele Fehler, die Ausdauer und auch die Konzentration ließen deutlich nach. So zog die HSG Friedrichshafen/Fischbach bis zur 35. Minute mit 13:19 davon. In den letzten 15 Minuten stand die Abwehr um Franziska Bednarsky und Daniela Zel wieder gut, weshalb die TSG nur noch 4 Gegentore in Kauf nehmen musste. Das Spiel endete 15:23. Trotz der Niederlage hat man den Ehingerinnen angesehen, wie viel Spaß es ihnen heute gemacht hat.

Insgesamt ist Trainerin Katharina Prang mit der Leistung ihrer Spielerinnen zufrieden: „Vor allem die 1. Halbzeit hat gezeigt, dass wir durchaus mit den oberen Mannschaften für eine Halbzeit lang mithalten können. Jedoch fehlt es im Angriff immer noch stark an Selbstvertrauen, und auch am Tempospiel und der Ausdauer müssen wir weiterhin arbeiten.“

Für die TSG spielten: Meta Rettenberger (Tor), Catharina Rieger, Christine Seewald, Lea Przywara, Hannah Prang, Katharina Lehmann, Daniela Zel, Franziska Bednarsky, Nathalie Dittrich.